Montag, 11. Dezember 2017

W593II-III: Volleyball, Handball, Basketball – nur noch Hallensport findet statt

Sieglarer TV 1897 FR ....................................... 51
RheinStars Köln FR III ................................... 45
- Datum: Sonntag, 10. Dezember 2017 – Beginn: 17.45
- Wettbewerb: Landesliga NRW/ 1, Damen (5. Frauenbasketballliga)
- Ergebnis: 51-45 nach 40 Min. (4x10) – Viertel: 24-14, 11-14, 10-5, 6-12
- Punkte: NN
- Fouls: NN
- Austragungsort: Sporthalle Am Bergeracker (Troisdorf-Oberlar, Kap. 700, davon 550 Sitzplätze; heute freigegeben: 50 Sitz- und 200 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 3,0/10 (Auch in der Liga hätte es besser sein dürfen)

HSG Sieg (FC Hennef/ Siegburger TV) mJC . 29
Poppelsdorfer HV Bonn mJC .......................... 21
- Datum: Sonntag, 10. Dezember 2017 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisliga Bonn-Rhein-Sieg, männliche Jugend C (3. U15-Handballliga)
- Ergebnis: 29-21 nach 50 Min. (25/25) – Halbzeit: 12-10
- Tore: NN
- Gelbe Karten: NN
- Zeitstrafen: NN
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sporthalle Anno Gymnasium Siegburg (Kap. 300, davon 200 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnitt)

SG Sechtem 1971 ............................................... 87
Barmer TV 1846 Wuppertal ............................ 78
- Datum: Samstag, 9. Dezember 2017 – Beginn: 18.15
- Wettbewerb: 2. Regionalliga NRW 1 (5. Basketballliga, 2. Halbprofiliga)
- Ergebnis: 87-78 nach 40 Min. (4x10) – Viertel: 31-15, 24-19, 17-20, 15-24
- Punkte: NN
- Fouls: NN
- Austragungsort: Sporthalle des Humboldt-Gymnasiums Bornheim (Kap. 600, davon 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (keine Gästefans?)
- Unterhaltungswert: 5,5/10 (Anfangs ganz schlechtes Basketball, aber als Barmen etwas ins Spiel kam, wurde es besser)

VC Menden-Much III ........................................ 3
Sieglarer TV 1897 ............................................... 0
- Datum: Samstag, 9. Dezember 2017 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Rheinland Bezirksliga 3 (8. Volleyballliga, 6. Amateurliga, unterste Spielklasse im Leistungsbereich)
- Ergebnis: 3-0 nach 68 Min. (24/19/25) – Sätze: 25-19, 25-14, 25-19
- Strafen: keine
- Austragungsort: Sporthalle Katholische Grundschule Buisdorf (Kap. 50, davon 12 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 10 (keine Gäste)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Durchschnittliches Spiel)
VC Menden-Much III 3:0 Sieglarer TV Photos with English Commentary:
a) Volleyball: VC Menden-Much III 3-0 Sieglarer TV
b) Basketball: SG Sechtem 87-78 Barmener TV
c) Handball: HSG Sieg U15 29-21 Poppelsdorf U15
d) Women’s Basketball: Sieglarer TV 51-45 RheinStars III

Der Winter brach geringfügig stärker als am letzten Wochenende über NRW herein. Diesmal gab es so gut wie gar keine Fußballspiele, obwohl z.B. Samstag fast kein Schnee fiel und Sonntag zumindest alle Kunstrasenplätze bespielbar waren. Aber selbst Hallensportarten erlebten Ausfälle. Es klingt unglaublich, aber es wurde ein Hallenhockeyspiel wegen angeblich gefährlicher Anreisewege abgesetzt. Also dass Bergisch Gladbach ein Katastrophengebiet gewesen wäre, glaube ich kaum. Dass Rheinländer nicht Autofahren können, weiß ich ja schon lange – aber der Blick auf die Tabelle lässt eher weniger auf Autofahrerprobleme, als vielmehr auf Spielerdeckenprobleme und Wettbewerbsverzerrung schließen...

Hallenhockey kam also doch nicht in Frage als Alternative, so ging es zum Volleyball. Unterklassig in einer engen, etwas veraltet wirkenden Schulsporthalle in Buisdorf. Die Schule hier – auch wieder so typisch Rheinland wie das zu blöd zum Autofahren – eine katholische Grundschule. Der gastgebende TV Sieglar verlor in drei Sätzen, trotz versuchter Schiedsrichterbeeinflussung, glatt und verdient gegen die III. Mannschaft von Much-Menden, einer recht weitgefassten Volleyballspielgemeinschaft, die auch überregional mit der I. Mannschaft antritt. SG Sechtem 1971 87:78 Barmer TV 1846 Wuppertal Dann gab es noch Basketball. 2. Regionalliga in einer völlig anderen Halle in Bornheim am Humboldt Gymnasium. Sehr groß, viele eher ungewöhnliche moderne Formen, grelle Farben, viel Symmetrie. Außer bei den quer versetzten Tribünen, das war etwas seltsam. 5€ Eintritt – bei Reserveteams ist die Liga oft kostenlos zu sehen, aber die sogenannten „Toros“ aus Sechtem (ein Ortsteil von Bornheim) beschäftigen ganz offensichtlich – wie fast alle Vereine der Regionalligen) – ein paar (Halb-)Profis, obwohl der Sponsorenpool nicht groß wirkte oder nur zurückhaltend wirbt in der Halle. Dasselbe gilt für den Gast aus Wuppertal, den Barmer TV, wobei für beide Teams auch gilt, dass sie im hinteren Bereich der Tabelle zu finden sind. Warum die nur etwa 50 Zuschauer aber ein so unterirdisches Niveau im ersten Viertel geboten bekamen, war auch aus der Tabelle nicht ersichtlich. Sechtem stolperte irgendwie hektisch durch die völlig überforderte Abwehr der ganz ungenau und maximal auf Landesliganiveau spielenden Gäste und zog 31:15 davon. Das Spiel schien entschieden, doch Wuppertal kam dann etwas ins Spiel und es wurde besser. Dennoch 21 Punkte Unterschied bei Halbzeit. Erst in der deutlich besseren zweiten Hälfte kam der Gast noch ein Mal heran. Am Ende ein 9-Punkte-Sieg der Sechtemer. SG Sechtem 1971 87:78 Barmer TV 1846 Wuppertal HSG Sieg mC 29:21 Poppelsdorfer HV Bonn mC Sonntag ging es erst spät los: 15 Uhr ein Juniorenhandballspiel im Anno Gymnasium Siegburg, welches sich gegenüber vom Stadion befindet. Die Halle ist sehr groß, hat extrem kantige Formen und Oberflächen und eine Obertribüne mit beschissener Sicht: die Reling ist zu hoch, man muss entweder stehen (am besten auf den Bänken) oder in der ersten Reihe sitzen und den Kopf vors Geländer drücken um zwischen den Stangen durch zu glotzen. Zu sehen gab es ein ganz ordentliches Spiel zwischen in der 3. von 4 U15-Ligen, zwischen dem 1. und dem 3.: HSG Sieg und HV Poppelsdorf. Letztere hielten bis zur Mitte der zweiten Hälfte die Partie offen, konnten aber am Ende doch nichts gegen die Angriffe der Gastgeber ausrichten und verloren somit verdient 29:21. Lustig waren v.a. zwei Szenen: kurz vor Schluss ein langer Pass der HSG Sieg nach vorne, ein Mitspieler kriegt in gegen den Hinterkopf und von dort prallt der Ball in die Arme des anderen mitgelaufenen Stürmers – und der verwandelt den Ball! Und: irgendein bescheuerter Balkanpapa vom Gastverein, Serbe wahrscheinlich, regte sich sinnlos in gebrochenem Deutsch und derbem Slawisch über den Schiri auf, bis der Poppelsdorfer Trainer mit deutlichen Gesten um Ruhe bat. Sieglarer TV 1897 51:45 RheinStars Köln III Dann noch einmal Basketball, diesmal in Troisdorf-Oberlar, am Bergeracker. Die Halle ist ziemlich groß, etwas verwinkelt, v.a. wenn nur der zugesprayte Hintereingang offen ist und hat eine (heute mal wieder eingeklappte Untertribüne, sowie Stehränge auf beiden Längsseiten. Zuerst schaute ich noch den Rest vom Männerspiel: Sieglarer TV gegen RheinStars Köln III oder so, viertes Viertel und Verlängerung, welche an die Gastgeber ging – zähle ich aber nicht. Dann traten die Frauen an: in der 5. von 7. Ebenen gab es nach ganz ansehnlichem Beginn ein immer schlechter werdendes Spiel zwischen den Sieglarerinnen und der III. Mannschaft von RheinStars Köln. Es endete 51:45, spannend war es dennoch nie, da es ab Mitte des ersten Viertels von Sieglar dominiert wurde. Was allerdings überraschte, wenn man das professionelle Gehabe des Gästetrainers mit dem lockereren Auftreten des Heimtrainers verglich...

Dieses Wochenende also nur Hallensport, mieses Wetter und auch eher mieses Niveau. Aber nächstes Wochenende geht es wieder zum Fußball (Niveau aber nicht ganz absehbar), nur halt eben Fußball – denn am kommenden Samstag bin ich über 2.000km weiter südlich... Sieglarer TV 1897 51:45 RheinStars Köln III Statistik (Samstag und Sonntag):
- Grounds: 2.072 (4; diese Saison: 91 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.222 (4; diese Saison: 117)
- Tourkilometer: 80 (Sa 50km Rad, So 30km Rad)
- Saisonkilometer: 20.790 (13.450 Auto, davon 920 Mietwagen/ 6.060 Flugzeug/ 1.280 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 593 Wochen. ************************************************* 
So sah übrigens fussball.de heute früh aus:
Und so sah meine Anfahrt mit dem Rad zum Hand- und Basketball aus: Schneetiefe 2-5cm, Temperatur: 2-5 Grad.
Fazit: wenn ich noch Radfahren kann, hätten andere auch Fußball spielen können. Wie 90% der in Deutschland witterungsbedingt abgesagten Spiele: unnötig und lächerlich!

Donnerstag, 7. Dezember 2017

W593I: Die Bonner Wasserball-Reserve greift wieder ins Geschehen ein

Schwimm- und Sportfreunde Bonn 1905 II ... 15
Schwimmverein Bergisch Gladbach 1920/71 ... 5
- Datum: Donnerstag, 7. Dezember 2017 – Beginn: 20.30
- Wettbewerb: Kreisliga Mittelrhein (8. und unterste Spielklasse im Wasserball, 6. Amateurebene)
- Ergebnis: 15-5 nach 32 Min. (4x8) – Viertel: 5-1, 4-1, 4-1, 2-2
- Tore: NN
- Strafen: NN
- Austragungsort: Schwimmhalle im Sportzentrum Nord (Kap. 100, davon 50 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 6 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Erfreulich gutes Spiel der Bonner, dadurch aber sehr einseitig gegen einen schwachen Gast) SSF Bonn II 15:5 SV Bergisch-Gladbach Photos with English Commentary:
Waterpolo in Bonn: Bonn Reserves vs. Bergisch Gladbach

Im Wasserballligensystem hat sich was getan in der Sommer- bzw. eher Herbstpause. Durch die Teilung der DWL in zwei Ebenen, ist die 2. Bundesliga zur dritten Ebene degradiert und im Bezirk Mittelrhein wurde zwischen die vormals 5. Ebene Mittelrheinliga und vormals 6. Ebene Kreisliga eine Bezirksliga dazwischengeschaltet, da ein paar neue Teams in den Spielbetrieb gekommen sind. Somit ist diese unterste Spielklasse, die Kreisliga Mittelrhein nunmehr die 8. Liga. Völlig unverständlich bleibt für mich aber, warum eine Mittelrheinliga mit 7 Teams gelassen wird und dann zwei Ligen mit gerade einmal je 5 Teams. Was sollen solche Krüppelligen? Warum nicht 8 und 9 Teams auf zwei Ebenen? Selbst mit dem Zweitspielrecht, das wohl Spieler u.a. der SSF Bonn genießen, deren I. Mannschaft in der Mittelrheinliga spielt, obwohl sie letzte Saison als Letzter abschlossen und deren II. Mannschaft nach einem Jahr Abstinenz neu angemeldet wurde in der Kreisliga. Eine Zuschauerin erklärte mir jedenfalls, dass die Mannschaft so durchmischt und verjüngt ist, da die I. und II. zusammengelegt wurden und wohl im Prinzip fast alle Spieler der Mittelrheinliga-Mannschaft auch Kreisliga spielen und umgekehrt. So bekam man hier ein erfreulich gutes Spiel zu sehen. Bonn schaffte zum Ende des ersten Viertels schon eine Vorentscheidung mit 5:1. Beim 9:2 Halbzeitstand war bereits alles klar. Nur das letzte Viertel war ausgeglichener und nach dem 2:2 hieß am Ende 15:5 für den Gastgeber. SSF Bonn II 15:5 SV Bergisch-Gladbach Statistik:
- Grounds: 2.068 (0; diese Saison: 87 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.218 (1; diese Saison: 113)
- Tourkilometer: 10 (10km Rad)
- Saisonkilometer: 20.710 (13.450 Auto, davon 920 Mietwagen/ 6.060 Flugzeug/ 1.200 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 593 Wochen.

Sonntag, 3. Dezember 2017

W592III: Von 0-2 auf 6-2 im verschneiten Vettelhoven

Grafschafter SV Vettelhoven .............................. 6
Deutsche Jugendkraft Müllenbach 1929 ........... 2
- Datum: Sonntag, 3. Dezember 2017 – Beginn: 13.30
- Wettbewerb: Kreisliga B, Ahr (9. Spielklasse, 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 6-2 nach 92 Min. (47/45) – Halbzeit: 1-2
- Tore: 0-1 26. Queng, 0-2 33. Hens, 1-2 45.+2 Zöller, 2-2 56. Schmitz, 3-2 67. Sonntag, 4-2 72. Sonntag, 5-2 77. Silva, 6-2 81. Vitten
- Gelbe Karten: Queng (DJK)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Waldsportanlage Vettelhoven, Kunstrasenplatz (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 50 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Gutes Spiel) Grafschafter SV Vettelhoven 6:2 DJK Müllenbach Photos with English Commentary:
a) Amateur Football in Winter: Grafschafter SV vs. DJK Müllenbach
b) Vettelhoven, Grafschaft municipality: church, estate, palace

Die geplante Radtour nach Bad Neuenahr zum Bezirksligaspiel setzte ich ab nachdem ich die verschneiten Wege in der Siedlung gesehen habe. Also kurz umgeplant und mit dem Auto nach Siegburg. Da waren die typischen einfältigen Rheinländer am Werk: Spiel der II. ohne Vorankündigung abgesagt, aber bei steigenden Temperaturen wird mit Kehrmaschine und Schaufeln der vielleicht 3-5 cm verschneite Platz freigeräumt. Da ging mehr Granulat als Schnee runter. Echt intelligent – aber das ist eben Siegburg. Ich hatte das erwartet, daher gleich nach Grafschaft weiter. Dort oben ist man intelligenter, hat die II. kicken lassen und ich war rechtzeitig bei freundlicherweise offenbar wegen des Wetters freien Eintritt zum Spiel der I. in Grafschaft-Vettelhoven, das ebenfalls auf dem noch weiterhin schneebedeckten Kunstrasen stattfand. Die Linien waren freigeschoben (offenbar sehr vorsichtig, denn kein Granulat lag wild verteilt herum) und mit Hütchen markiert. Der Schiedsrichter hatte auch keine Probleme mit dem Spiel oder den Bedingungen, aber ob das immer abseits war, wenn er Abseits pfiff? Naja, zuerst ging der schlechter platzierte Gast aus Müllenbach in Führung, kassierte den Anschlusstreffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte und kackte dann voll ab in Halbzeit zwei. Von 0:2 drehte Grafschaft auf 6:2 auf. Ein wirklich sehenswertes Spiel und das zweite 6:2 in einer Woche für mich... Sehenswert ist auch die Waldsportanlage in Vettelhoven, einem Ortsteil der Gemeinde Grafschaft. Der Kunstrasen liegt am Hang, hat einen Graswall, Blick in die Landschaft, ein schönes Sportlerheim und einen nicht mehr genutzten Rasenplatz (der weniger Panorama bietet) nebenan. Die anderen Plätze in Grafschaft, in den Ortsteilen Gehlsdorf und Holzweiler werden leider nicht (letzterer nicht mehr) für den Spielbetrieb genutzt. Der Landkreis Ahrweiler ist einer der wenigen Landkreise in den alten Bundesländern, in denen es einen massiven Spieler- und auch Vereinsschwund gibt: fast nur noch Spielgemeinschaften, die auch nicht mehr alle Plätze ihrer Mitgliedsvereine nutzen. Im Übrigen lohnt auch vor dem Spiel ein kleiner Gang oder eine Fahrt durchs Dorf: es ist zwar sehr unsympathisch, wie da beschildert wird (bis auf die Hauptstraße alles Anliegerstraßen und dümmliche Neighborhood-Watch-Warnschilder) aber das leider private Schloss, die Kirche, einige Fachwerkhäuser und ein Gehöft sehen ganz gut aus. Grafschafter SV Vettelhoven 6:2 DJK Müllenbach Statistik:
- Grounds: 2.068 (1; diese Saison: 87 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.217 (1; diese Saison: 112)
- Tourkilometer: 80 (80km Auto)
- Saisonkilometer: 20.700 (13.450 Auto, davon 920 Mietwagen/ 6.060 Flugzeug/ 1.190 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 41 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 592 Wochen.

W592II: Vereinsinternes Weltpokalfinale in Willich-Schiefbahn

Finale des UCI World Cups 2017 im Radball
- Datum: Samstag, 2. Dezember 2017 – Beginn: 10.00
- Wettbewerb: Finalturnier des Weltpokals für Vereinsmannschaften im Radball (Teilnehmer aus den höchsten Spielklassen Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Hong Kong)
- Austragungsort: Jakob-Frantzen-Halle (Willich; Kap. 750, davon 500 Sitzplätze, freigegeben: 450 (300))
- Zuschauer: ca. 400 (davon etwa eine Hälfte aus dem Ort und die andere Hälfte aus NRW, Deutschland, Österreich und Schweiz und mind. 4 aus Hong Kong)
- Unterhaltungswert: 8,0/10 (Qualitativ sehr hochwertiges und durchweg unterhaltsames Turnier, das leider ein etwas sinnfreies Finale hatte) Radball-Weltpokal-Finale in Willich / cycle-ball wold cup final tournament Ergebnisse:
Gruppe 1:
1. RC Höchst II (19:9, 8-0)
2. RS Altdorf (17-10, 6-2)
3. RMC Stein (17-19, 3-5)
4. RSC Blitz Schiefbahn (10-16, 2-6)
5. SG Sulz/ Dornbirn (17-26, 1-7)
Altdorf 3:2 Schiefbahn, Höchst II 6:3 Stein, Dornbirn 3:6 Schiefbahn, Altdorf 5:3 Stein, Höchst II 6:5 Dornbirn, Stein 5:2 Schiefbahn, Altdorf 8:3 Dornbirn, Höchst II 5:0 Schiefbahn, Stein 6:6 Dornbirn, Altdorf 1:2 Höchst II [torärmstes Spiel, aber ganz gut]

Gruppe 2:
1. RC Höchst I (30:9, 8-0)
2. Stahlross Obernfeld (20:12, 6-2)
3. RMV Pfungen (21:13, 4-4)
4. RC Iserlohn (24-25, 2-6)
5. LoChamp (3-39, 0-8)
Höchst I 7:0 LoChamp [schlechtestes Spiel des Turniers, aber immernoch besseres Mittelmaß], Obernfeld 4:2 Iserlohn, Pfungen 9:0 LoChamp, Höchst I 12:5 Iserlohn [torreichstes Spiel und zweitbestes Spiel trotz Einseitigkeit, da sehr spektakulär], Obernfeld 3:2 Pfungen, Iserlohn 13:0 LoChamp [deutlichstes Ergebnis], Höchst I 6:1 Pfungen, Obernfeld 10:3 LoChamp, Iserlohn 4:9 Pfungen, Höchst I 5:3 Obernfeld Radball-Weltpokal-Finale in Willich / cycle-ball wold cup final tournament Halbfinals: Höchst II 4:2 Obernfeld und Höchst I 5:4 Altdorf [bestes Spiel des Turniers]

Spiel um Platz 9: Dornbirn 7:2 LoChamp
Spiel um Platz 7: Schiefbahn 5:1 Iserlohn
Spiel um Platz 5: Stein 7:3 Pfungen
Spiel um Platz 3: Obernfeld 4:3 Altdorf
Finale: Höchst I 8:3 Höchst II [zweitschwächstes Spiel]

Statistik:
Dauer: 10 bis 20.15 Uhr, d.h. 615 Minuten zzgl. Siegerehrungen (davor Training), reine Wettkampfspielzeit: 378 Minuten.
236 Tore in 27 Spielen, d.h. 8,74 pro Spiel (niedrigste Torzahl: 3 (2:1), höchste Torzahl: 17 (12:5)).
Strafen: 1x Gelb gegen Obernfeld wg. Reklamierens im Halbfinale
Radball-Weltpokal-Finale in Willich / cycle-ball wold cup final tournament Photos with English Commentary:
Cycle-Ball Clubs World Cup Final in Willich

Ich hatte schon länger kein Radball mehr geguckt, also war das Weltpokalfinale die Möglichkeit, mal wieder über diese schöne, so technisch komplizierte und spannende Sportart zu berichten – denn der Gastgeber mit dem schönen Namen RSC Blitz Schiefbahn spielt in einem Ortsteil von Willich zwischen Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf, und somit nur etwa eine Stunde entfernt von Bonn. Deren Halle lässt sich auch sehen – meistens spielen die zwar in einer kleineren Halle, aber für so eine Veranstaltung wird eine mit gescheiter Kapazität genommen: fünf Reihen Sitzbänke auf einer Seite und Stehempore auf drei Seiten umlaufen, ästhetische Dachkonstruktion, gute Farbgebung – wirklich eine schöne Halle. Im Vergleich zum Weltpokal in Mücheln (war allerdings auch kein Finale dort) war der Eintritt mit 8€ höher, aber noch absolut angemessen für das Gebotene. Auch das Catering war wie beim Hallenradsport üblich sehr gut – hier aber schon deutlich teurer als ich das vom VfH Mücheln kenne...

Die Stimmung während der Spiele war mal wieder nicht so überragen, außer ein paar Heimfans gingen nur die Schweizer aus Altdorf ganz gut mit. Dadurch, dass es hier faire Spiele waren, was man von Ligaspielen in Deutschland nicht immer behaupten kann – wenn es auf dem Feld rund geht, wird es nämlich am Spielfeldrand immer lauter und emotionaler als es hier heute der Fall war – gab es eine eher schwache Geräuschkulisse. Dafür wurde mal gescheite Musik vom kompetenten Sprecher eingespielt. Sehr rocklastig – gefiel nur ein paar Schlagerspießern neben mir nicht so...

Die Spiele waren durchweg gut, sehr gut und hervorragend im Niveau – mit Ausnahme von einem Vorrundenspiel von Höchst I gegen den wie fast immer überforderten asiatischen Vertreter (diesmal aus Hong Kong) und dem sinnlosen Finale zwischen Höchst I und Höchst II. Reines Schaufahren, was schön anzusehen aber leider doch langweilig war. Höchst I war dennoch über das gesamte Turnier gesehen die beste Mannschaft und somit verdienter Sieger. Das Obernfeld als einziges deutsches Team ins Halbfinale kam und am Ende den dritten Platz erreichte, war übrigens noch recht glücklich, da die schweizer Gegner Pfungen bzw. Altdorf in den jeweiligen Spielen gegen Stahlross gleichwertig waren und Sekunden vor Schluss verloren. Radball-Weltpokal-Finale in Willich / cycle-ball wold cup final tournament Statistik:
- Grounds: 2.067 (1; diese Saison: 86 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.216 (1; diese Saison: 111)
- Tourkilometer: 170 (170km Auto)
- Saisonkilometer: 20.620 (13.370 Auto, davon 920 Mietwagen/ 6.060 Flugzeug/ 1.190 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 592 Wochen.

Donnerstag, 30. November 2017

O

Oberhausen (1): Aquapark Oberhausen, Wettkampfbecken (u.a. Wasserball WSG Oberhausen) - 150 (100/ 50); 4,5

Oberhausen (1): König-Pilsener-Arena (diverse Sportveranstaltungen) – 13.000 (13.000/ 0); 5,0
Oberhausen (1): Sporthalle der Heinrich-Böll-Gesamtschule (KTT Oberhausen) - 400 (400/ 0); 6,5
Oberlar (1): Sporthalle am Bergeracker (u.a. Ausweich HSV Troisdorf Handball und Sieglarer TV Basketball) - 700 (550/ 150);  
Oebisfelde (1): Hans Pickert Halle (SV Oebisfelde 1895) - 250 (200/ 50); 3,0
Osternienburg (1):
Ernst-Messinger-Sporthalle (Osternienburger HC Schwarz-Weiß) – 180 (80/ 100); 8,0

G

Gelsenkirchen (1): Emscher-Lippe-Halle / Eisstadion Gelsenkirchen (Eishockey EHC Gelsenkirchen Schalker Haie) – 3.000 (2.000/ 1.000); 7,0 
Gelsenkirchen (1): Sporthalle am Schürenkamp (u.a. Hallenfußballturniere) - 1.200 (1.200/ 0); 7,5
Gelsenkirchen (1): Sporthalle GesamtschuleÜckendorf (u.a. Handball DJK SW GE-Süd) – 300 (200/ 100); 3,0 
Gelsenkirchen (1): Windhunderennbahn Emscherbruch (Windhundrennverein Westfalen-Ruhr) - 2.500 (0/ 2.500); 6,5 
Gera (1): Panndorfhalle (u.a. TSV 1880 Gera-Zwötzen Frauenhandball) – 1.142 (1.142/ 0); 6,0
Gera (1):
Rollschnelllaufbauhn am Elsterdamm, Ufer-Elster-Park (Rollsportverein "Blau-Weiß" Gera) – 1.200 (0/ 1.200); 6,0
Gera (1):
Sporthalle der Integrierten Gesamt Schule Gera-Lusan (Post SV Gera, Handball u.a.) – 200 (80/ 120); 6,5

Gladbeck (1): Artur-Schirrmacher-Sporthalle (TV Gladbeck Volleyball) - 550 (500/ 50); 4,0
Glauchau (1): Sachsenlandhalle (u.a. Handball HSV Glauchau bzw. jetzt HC Glauchau/Meerane) - 850 (850/ 0); 3,5
Gotha (1):
Eventpark Boxberg (Pferderennsportverein Gotha - Boxberg) – 10.000 (2.500/ 7.500); 7,5

Göppingen (1): Hohenstaufenhalle bzw. sogenannte EWS-Arena (Frisch Auf! Göppingen) - 5.600 (4.100/ 1.500); 7,0
Görlitz (1):
Jahnsporthalle (u.a. Handball Kondensatorenwerk Görlitz (SV Koweg)) – 470 (470/ 0); 4,5
Gräfenhainichen (1):
Turnhalle Lindenallee (Handball TuS Radis, Aktivist Gräfenhainichen) – 350 (250/ 100); 7,0
Großkorbetha (3):
Werner-Giersch-Halle (TSV Großkorbetha) – 210 (210/ 0); 3,0

Groß-Umstadt (1): Heinrich-Klein-Halle (u.a. Handball MSG Groß-Umstadt) - 1.100 (1.000/ 100); 2,5
Gummersbach (1):
Eugen-Haas-Sporthalle (VfL Gummersbach) – 2.105 (2.005/ 100); 7,5
 
Güstrow (1): Sport- und Kongresshalle (ATSV Güstrow Hallenhockey u.a.) - 1.000 (1.000/0); 7,5

Mittwoch, 29. November 2017

W592I: Angemessener Abschied vom Hartplatz Brüser Berg

Bonobo United ..................................................... 6
Gran America ...................................................... 2
- Datum: Montag, 27. November 2017 – Beginn: 20.00
- Wettbewerb: Pflichtfreundschaftsspiel im Rahmen der B-Gruppe/ Großfeld der Bonner Betriebssportliga (2. und unterste Spielklasse im Freizeitfußball)
- Ergebnis: 6-2 nach 81 Min. (40/41) – Halbzeit: 2-1
- Tore: Statistikblock vergessen...
- Gelbe Karten: 2x Gran America
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Brüser Berg – Platz 2 (Kap. 515, davon 15 Sitzplätze)
- Zuschauer: 9 (davon 8 Gästefans und 1 Neutraler)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Besseres Niveau als viele Spiele auf Kreisebene: schnell und torreich) Brüser Berg Photos with English Commentary:
Local Monday Night League for Companies and Leisure Clubs: Bonobo United vs. Gran America (Bonn)

Der Bonner Freizeit- und Betriebsfußball ist gut durchorganisiert: im Jahresrhythmus wird in zwei Großfeld- und vier Kleinfeldligen gekickt. Leider sind fast alle Plätze dieser Ligen auch im regulären Spielbetrieb genutzt, sodass es kaum lohnt, diese Betriebssportligen aufzusuchen. Die Ausnahme beim Kleinfeld sind die Honks vom Aloisiuskolleg und beim Großfeld waren es bis heute der Affenclub Bonobo United – das ist keine Beleidigungen, sondern Selbstironie. Die sympathische Truppe kickte bisher immer auf dem Hartplatz am Brüser Berg – nun ziehen sie auf den Kunstrasen (wird gerade fertiggestellt) in Rheindorf. Die neuen Kunstrasenplätze Rheindorf und Röttgen aktualisiere ich dann in der Rückrunde.

Zurück zum Montagabendspiel auf dem Hartplatz: ein paar Südamerikaner fanden sich zur Unterstützung der außerhalb der Wertung spielenden Truppe Gran America ein. Wie Arriba Peru sind die Latinos da völlig unter sich. Wahrscheinlich gehören die beiden Vereine auch zusammen. Gran America hielt gegen den souveränen Aufsteiger in die 1. Großfeldliga auch gut mit, kamen aber doch nicht ganz mit dem hohen Tempo der Bonobos zurecht. Ein Doppelschlag zum 2:0, nach dem 2:1 und der Pause zogen die Affen auf 5:1 davon. Am Ende, durch teils tolle Tore und starke Spielzüge 6:2. Ein richtig gutes Spiel auf nicht sonderlich gut bespielbarem Platz! Bonobo United 6:2 Gran America Statistik:
- Grounds: 2.066 (1; diese Saison: 85 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.215 (1; diese Saison: 110)
- Tourkilometer: 30 (30km Rad)
- Saisonkilometer: 20.450 (13.200 Auto, davon 920 Mietwagen/ 6.060 Flugzeug/ 1.190 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 40 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 592 Wochen.

W591III: Fußball in der Trabrennbahn im Odenwald

FSV 1906 Erbach/ Odenwald II ......................... 2
SV 1960 Hummetroth II ..................................... 0
- Datum: Sonntag, 26. November 2017 – Beginn: 13.10
- Wettbewerb: Kreisliga D, Odenwald (12. und unterste Spielklasse, 8. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 92 Min. (46/46) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 47., 2-0 60. Simovic
- Gelbe Karten: NN (Erbach); Rockstroh (Hummetroth)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportzentrum Erbach (Kap. 2.700, davon 600 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 15 (davon ca. 1 Gästefan)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Unterstes Niveau, aber viele kuriose Szenen)

MSG Groß-Umstadt/ Habitzheim ................... 26
TSG Münster (Kelkheim/ Taunus) ................. 23
- Datum: Sonntag, 26. November 2017 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Oberliga Hessen (4. Spielklasse, 1. Amateurliga)
- Ergebnis: 26-23 nach 60 Min. (30/30) – Halbzeit: 12-13
- Tore: Teuner 6, Acic 5, Sokicic 4, Joshua Kraus 3, Justin Kraus 2, Stancic 2, Seifert 2, Kramer 1, Göttmann 1 (Umstadt); Kruse 5, Dautermann 5, Schwarz 4, Jacobi 4, Ikenmeyer 3, Friemann 1, Völlger 1 (Münster)
- Gelbe Karten: Acic, Daschewski, Sokicic, Trainer Ludwig (Umstadt); Völlger, Friemann, Ikenmeyer (Münster)
- Zeitstrafen: Acic 3, Göttmann 2, Sokicic 1, Trainer Ludwig 1 (Umstadt = 14 Minuten); Schwarz 2, Ikenmeyer 1, Drieß 1 (Münster = 8 Minuten)
- Rote Karten: Acic (55. Min. wg. dritter Zeitstrafe)
- Austragungsort: Heinrich-Klein-Halle (Kap. 1.100, davon 1.000 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 900 (davon angeblich nur 575 zahlende und ca. 5-10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,5/10 (Sehr gutes und spannendes Spiel) Lindenfels Photos with English Commentary:
a) Amateur Football on a Horse-Racing-Track: FSV Erbach Res. vs. Hummetroth Res.
b) Amateur Handball Top Tier: Groß-Umstadt vs. Münster
c) Odenwald: Lindenfels (Castle and Old Town), Reichelsheim (Reichenberg Palace), Michelstadt (Old Town), Erbach (Old Town), Eulbach (Hunting Chalet), im oberen Haspel (re-constructed Roman Limes watch tower), BREUBERG (CASTLE)

Da NRW und Rheinland-Pfalz zu den Bundesländern mit Sportverbot am Totensonntag gehören, Hessen aber nicht, war die Reiseroute klar für den 26.11. Allerdings ist Hessen nicht so reich an sehenswerten Grounds: sehr viele gesichtslose Kunstrasenplätze, selbst in landschaftlich schönen Gegenden, und wenige spektakuläre Tribünen. Doch schnell fand ich dank der Seite „Baden-Württemberg Grounds“ einen absoluten Knaller: die Trabrennbahn in Erbach, in die ein Kunstrasenplatz gebaut wurde. Zum Glück Kunstrasen, denn die Weicheier im Hodenwald spielen bei Regen nicht auf Rasen oder Asche... Breuberg Vor dem Spielbesuch schaute ich mir aber erst einmal die mir unbekannte Gegend südöstlich von Frankfurt an. Es ging los in Lindenfels. Dort steht etwas Fachwerk, zwei Kirchen dicht nebeneinander, hinter einer auch ein mittelalterlicher Turm und – das Highlight – eine Burgruine, die in wilhelminischer Zeit von den mittelalterlichen Grundmauern ausgehend, wiedererrichtet wurde und ringförmig auf einem Bergkegel thront. Am Parkplatz hatte mich eine zufällig vorbei laufende Rentnerin angesprochen, wofür die MER-Autonummer von mir steht. Sie lebt zwar schon sehr lange in Hessen, stammt aber aus Berlin und führte mich dann einfach mal so durch den Ort mitsamt Burganlage. Diese Gastfreundschaft hat man in Deutschland leider viel zu selten und in vielen anderen Ländern zu oft mit finanziellen Hintergedanken – aber ich fürchte, dass falls die (Alters-)Armut in Deutschland mal größere Ausmaße annimmt, auch in Deutschland wieder - wie es im 19. und frühen 20. Jahrhundert ja der Fall war - Touristen von Privatpersonen gegen Geld durch die Städte geführt werden...

In Reichelsheim war dann gar niemand, der einen hätte rumführen können, da oben dem Burgschloss, das eindrucksvoll, aber baulich nicht herausragend über dem schön in der sanft gebirgigen Landschaft liegenden Ort liegt.

Michelstadt ist dann ein größerer Ort mit Fachwerk – v.a. das kurios geformte Rathaus lohnt sich – sowie einem Schloss und vielen schönen älteren Bauten. Ein Haus ist mit Elefantenmotiven verziert, da es sich neben einem Museum für Elfenbein mit angeschlossener Schnitzwerkstatt befindet. Die hatten gerade Betriebsferien, aber Michelstadt scheint noch einer der wenigen Orte – wenn nicht der einzige – in Deutschland zu sein, an dem man Gelumpe aus Elfenbein im freien Verkauf bekommt. Laut Website gewinnen sie das Elfenbein allerdings seit Jahren bereits aus Mammut-Stoßzähnen aus dem sibirischen Eis...

Erbach ist städtebaulich ähnlich und mit Michelstadt verwachsen. Einiges Fachwerk, ein ganz ansehnliches Schloss, teils mit einer Art Schiefer verkleidete Häuser, mitunter direkt an einem kleinen Fluss gelegene Renaissancebebauung. Beste Sehenswürdigkeit ist dennoch die Trabrennbahn...

Es war aber noch Zeit vorm Spiel nach Eulbach hochzufahren, wo ein sehr schönes Jagdschloss rumsteht. Die Besitzer machen auch irgendwas dran, aber es könnte besser sein. Gegenüber ist ein ausgedehnter englischer Garten mit Tierpark und Scheinruinen, der für englisch anmutenden Eintritt besichtigt werden kann. Dafür reichte die Zeit dann aber doch nicht – und die Lust schon gar nicht... FSV Erbach/ Odenwald II 2:0 SV Hummetroth II Wieder unten in Erbach ging es endlich in die Trabrennbahn. Höchstens noch einmal im Jahr finden dort Pferderennen (Trabrennen) statt. Dann ist die tolle Tribüne mit Verkaufshallen auf der einen und Bänken unter einem Holzdach mit Balken auf der anderen Seite vielleicht auch besser gefüllt. Wenn das Wetter nicht so regnerisch wie heute ist, kann man auch mal auf den Stehstufen rechts an der Bahn oder hinter dem Tor stehen. Wenn man als Spieler auf den Platz will, muss man übrigens die Pferderennbahn kreuzen. Es befinden sich auch noch ein Bolzplatz sowie eine Leichtathletikanlage im Innern der Bahn. Ich würde ja noch vorschlagen, ein Boulodrome neben den Bolzplatz in Richtung Rennbahnkurve sowie ein Schwimmbecken auf der anderen Seite hinter der Leichtathletikanlage zur stadtseitigen Kurve zu errichten – das wäre dann perfekt. Aber auch so ist dieses Stadion eines der besten und schönsten in ganz Deutschland!

Der Kick der Reserve vom FSV Erbach in der untersten Spielklasse war dem nicht ganz würdig, aber war ja auch nur Kreisliga D und bei den wenigen Spielen, die an dem Tag ausgetragen wurden (80% wurden abgesetzt wegen angeblich nach ein paar Stunden Regen unbespielbarer Plätze – den hessischen Luschen war es nur zu kalt bei 2, 3 Grad) ist man ja schon zufrieden, wenn mal ein Sportfreund per Kopf und Heber trifft, damit das Gerumpel 2:0 ausgeht. Ansonsten waren die Highlights gegenseitiges über den Haufen rennen, Pöbeleien, Schubserei und Grätschen, aufgelockert durch von Zeit zu Zeit auftretenden Torchancen. All das sah ich mit gut 15 anderen Leuten von der Tribüne und der Sportfreund mit der Pfeife vom Mittelkreis... FSV Erbach/ Odenwald II 2:0 SV Hummetroth II Dann entschied ich mich gegen ein weiteres Fußballspiel, das ich wegen der dummen Ansetzungen eh erst zur 20. Minute erreicht hätte und dann beim Handball den Beginn eventuell auch verpasst hätte, und fuhr zu weiteren Sehenswürdigkeiten des Odenwaldes. In der Gemarkung „im oberen Haspel“ steht ein schön rekonstruierter und verlässlich geöffneter römischer Wachturm. Dort ist allerdings die Landschaft nicht sonderlich sehenswert. Vom Limes, der damals die Zivilisierten aus dem Süden vor den Barbaren aus dem Norden schützen sollte, ist auch nichts erkennbar. Überhaupt fand ich den Odenwald landschaftlich nicht so spektakulär. OK, die letzte weitere Groundhoppingtour innerhalb Deutschlands ging in die fränkische Schweiz und dann bin ich viel in der Vulkaneifel und sowas gewesen, früher auch Thüringer Wald und Eichsfeld, aber wie gesagt: der Odenwald ist schon schön gebirgig und grün, aber ich fand eher bauliche Sehenswürdigkeiten und nicht landschaftliche herausragend. Am stärksten herausragte dabei die Burg Breuberg. Hoch oberhalb des Ortes, aber man kann vors Burgtor fahren. Teils barocker Festungsbau, teils Renaissanceschloss (verfallen) und teils (pseudo-)mittelalterliche Burg. Eine geniale, ästhetische Mischung. Dank der Jugendherberge kann man den Turm besteigen (0,50€) und von dort eine tolles Sicht – auch auf mehrere Fußballplätze – über die Odenwald-Landschaft bekommen. Ein weiteres Highlight der Jugendherberge: eine Rutsche mit Fangnetz vorm Hang und Tischtennisplatten im Burggraben! MSG Groß-Umstadt/ Habitzheim 26:23 TSG Münster Das erwähnte Handballspiel fand dann in Groß-Umstadt statt. Kurze Stadtbesichtigung, da direkt neben der Halle das kleine Schloss steht, dann rein in die wenig interessante, aber recht großzügig geschnittene Sporthalle. Von den über 1.000 Plätzen waren außer am Rand alle belegt. Und das für ein Oberligaspiel. Aber OK, für unverschämte 10€ (aber ich weiß ja mittlerweile, welche Preise mich in welchem Bundesland erwarten) habe ich schon Stehplatzkarten in der Bundesliga bekommen und für weniger auf Sitzen in der 3. Liga gehockt... Aus dieser 3. Liga ist Groß-Umstadt gerade erst abgestiegen – und trotz guter Kulisse stehen sie schon wieder im Abstiegsbereich. Gegen die TSG Münster aus dem Taunus gab es ein packendes Hin-und-Her: mehrfach wechselte die Führung, das/ die Schiedsrichtergespannin hatte immer mal Probleme mit dem Tempo der Partie, und sehr zur Freude der meisten Zuschauer hatte die letzte Wende in der Partie bestand: Groß-Umstadt siegte 26-23.

Insgesamt eine sehr lohnende Tour! Ich werde 2018 natürlich ab und an immer wieder außerhalb der bekannten Regionen im Mittelrhein und Rheinland-Pfalz bzw. Sachsen-Anhalt und Mecklenburg herumfahren. Manches Hansa-Auswärtsspiel z.B. lädt da zum Entdecken von Regionen, die man vorher noch nicht besucht hat, ein. Aber mehr davon dann im Januar, Februar, März, April... MSG Groß-Umstadt/ Habitzheim 26:23 TSG Münster Statistik:
- Grounds: 2.065 (2; diese Saison: 84 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.214 (2; diese Saison: 109)
- Tourkilometer: 490 (490km Auto)
- Saisonkilometer: 20.420 (13.200 Auto, davon 920 Mietwagen/ 6.060 Flugzeug/ 1.160 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 39 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 591 Wochen.

W591II: Buntes Sportprogramm im Ruhrgebiet; bei den Taxi-Fußballern und den Zweitliga-Wasserballern

WSG Sterkrade Oberhausen Masters ............ 10
SG Wasserball Essen II .................................... 19
- Datum: Samstag, 25. November 2017 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: Ruhrgebietsliga Wasserball (6. Spielklasse, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 10-19 nach 32 Min. (4x8) – Viertel: 3-7, 3-4, 3-5, 1-3
- Tore: NN
- Strafen: NN
- Austragungsort: Aquapark Oberhausen (Kap. 250, davon 150 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 5 (davon mind. 1 Gästefan)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Phasenweise ganz gutes Spiel)

Duisburger SV 98 ............................................. 12
SC Neustadt/ Weinstraße ................................. 11
- Datum: Samstag, 25. November 2017 – Beginn: 17.15
- Wettbewerb: Deutsche Wasserball Liga Pro B (2. Spielklasse für Profi- und Halbprofimannschaften)
- Ergebnis: 12-11 nach 32 Min. (4x8) – Viertel: 3-1, 2-3, 6-3, 1-4
- Tore: NN
- Strafen: 2 Platzverweise wegen 3. Hinausstellung für Duisburg
- Austragungsort: Schwimmstadion Wedau (Kap. 500, davon 300 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 80 (davon mind. 3 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Ganz gutes und spannendes Spiel)

FC Taxi 1974 Duisburg C .................................. 6
SV Duissern 1923 C ............................................ 0
- Datum: Samstag, 25. November 2017 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Kreisklasse C-Junioren, Duisburg Süd (4. und unterste Spielklasse der U15)
- Ergebnis: 6-0 nach 70 Min. (35/35) – Halbzeit: 3-0
- Tore: 1-0 11. Lindemann, 2-0 25. S. Hitpaß, 3-0 33. Mänss, 4-0 39. Lindemann, 5-0 43. Lindemann, 6-0 65. Kröll
- Gelbe Karten: keine
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Bezirksportanlage Wedau IV, Wacholderstraße (Kap. 1.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 30 (davon ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Erwartungsgemäß niedriges Niveau, aber flottes Spiel mit vielen Offensivszenen)

Crash Eagles Kaarst ........................................... 8
Miners Oberhausen ............................................ 5
- Datum: Samstag, 25. November 2017 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: Playoff-Finale 1, 1. Juniorenliga West (erstes Finale der Meisterrunde der obersten U19-Spielklasse im Inlineskaterhockey)
- Ergebnis: 8-5 nach 60 Min. (3x20) – Drittel: 3-1, 2-2, 3-2
- Tore: NN
- Strafen: 6 Strafminuten Kaarst; 8 Strafminuten Oberhausen
- Austragungsort: Stadtparkhalle Kaarst (Kap. 550, davon 400 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 90 (davon ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Gutes, aber über weite Strecken recht einseitiges Spiel) Duisburger SV 98 12:11 SC Neustadt/ Weinstraße Photos with English Commentary:
a) Inline-Skater-Hockey: Under-19 final match 1 in Kaarst
b) Football: Under-15 league Duisburg at FC Taxi
c) Waterpolo: 2nd division in Duisburg at Duisburger SV
d) Waterpolo: 6th division in Oberhausen at WSGO Veterans

Erste Station heute: Inlineskaterhockey in der Stadtparkhalle Kaarst. Eigentlich ein ästhetischer Bau, aber der verblödete Hallenwart hat alle Netze vor der Tribüne heruntergelassen, was beschissen aussah und die Sicht erheblich störte. Dafür hatte er die Geräteräume nicht richtig verschlossen, sodass bei jedem Check vors Schwingtor, dieses Tor aufging... Bei dem Spiel handelte es sich um das erste Finalspiel der U19-Regionalliga West, was die höchste Spielklasse ist. Die Crash Eagles aus Kaarst waren dabei über weite Strecken die bessere Mannschaft, wobei die Miners aus Oberhausen nach diesem 8:5 nicht abgeschrieben werden dürfen in den weiteren Spielen der Finalserie. Crash Eagles Kaarst U19 8:5 Miners Oberhausen U19 Weiter ging es nach Duisburg, wo auf der Sportanlage Wedau, ganz am Rande neben dem Parkplatz vorm MSV-Stadion, in der Wacholderstraße ein Hartplatz mit schöner kleiner Tribüne mit Stehstufen und Holzverschlag, ein von Taxifahrern gegründeter Verein kickt: der FC Taxi Duisburg. Nicht alle Vereinsmitglieder fahren Taxi, manche dürfen noch nicht einmal Auto fahren – so z.B. die C-Junioren, die heute gegen den SV Duissern mit 6:0 dominant waren. Der Gast hatte kaum eine Torchance und hätte auch gut zweitstellig verlieren können, aber dazu waren viele Schüsse – auch vom Taxifahrernachwuchs – zu schwach. FC Taxi Duisburg C 6:0 SV Duissern 1923 C Wieder quer über den Parkplatz rüber und in die direkt zwischen Stadion und Eishalle gelegene Schwimmhalle Wedau. Die ist ansprechend gestaltet und hat eine kleine, schwimmhallentypische Tribüne. Für ein Spiel der DWL, auch wenn es nur die mittlerweile zweitklassige Pro B, aus der der Sieger in der kommenden Saison den 8. (Letzten) der Pro A, in der die Topteams (also Wasserfreunde Spandau und dann abgeschlagen ASC Duisburg und die anderen) spielen, ersetzt, war der Besuch mit knapp 80 Zuschauern schwach. Für 5€ inklusive Programmheft ging es rein. Der spielerische Niveauunterschied zur Pro A (ich habe vor zwei Jahren mal das Meisterschaftsfinale gesehen) war gewaltig. Das Spiel war dennoch flott, gut und v.a. spannend. Denn der Gast von der Weinstraße, der SC Neustadt, kam trotz dauerndem Rückstand immer wieder zurück. Am Ende ein knappes 12:11 für den Duisburger Schwimm Verein 98. Duisburger SV 98 12:11 SC Neustadt/ Weinstraße Schnell weiter nach Oberhausen, da gab es dann im sehr großen Freizeitbad Aquapark, das thematisch an den Bergbau der Region anknüpft, ein weiteres Wasserballspiel. Vier Ligen tiefer trat die Altherrenmannschaft (Masters) der SG Oberhausen gegen die Reserve von SGW Essen an. Ausgetragen wurde die Partie im Wettkampfbecken, welches sich in einem Nebengebäude des großen Bades befindet und recht geschmackvoll, aber nicht gerade spektakulär gestaltet ist. Das Spiel war schnell recht einseitig, Essen zog bereits im ersten und noch mehr im zweiten und dritten Viertel davon und siegte 10:19. WSG Sterkrade Oberhausen Masters 10:19 SG Wasserball Essen Statistik:
- Grounds: 2.063 (4; diese Saison: 82 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.212 (4; diese Saison: 107)
- Tourkilometer: 260 (260km Auto)
- Saisonkilometer: 19.930 (12.710 Auto, davon 920 Mietwagen/ 6.060 Flugzeug/ 1.160 Fahrrad/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 38 [letzte Serie: 108, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 591 Wochen.